Die Rosenbaumgruppe besteht aus verschiedenen mittelständischen Unternehmen die rund um den Obst- & Gemüsehandel tätig sind. Die Rosenbaumgruppe ist auch 170 Jahre nach der Aufnahme des Geschäftsbetriebs im Jahre 1846 ein Familienunternehmen.

Alles begann 1846 mit einem Gemüsestand auf dem Kölner Altermarkt, welchen zunächst die Urgroßmutter und Großmutter des heutigen Mitinhabers Helmut Rosenbaum betrieben.

Daher sagt Helmut Rosenbaum heute zurecht mit bewunderdem Ton für die beiden Geschäftsfrauen: "Wenn ich heute etwas vorweisen kann, dann habe ich das meiner Urgroßmutter und meiner Großmutter zu verdanken.“  

In den ersten beiden Generationen konzentrierte sich das Geschäft auf den Verkauf von Gemüse aus der Region. 1908 wurde dann der Umzug in die neue Markthalle am Sassenhof beschlossen und ein Großhandel gegründet, weil die Großmutter Wilhelmine Knollen in großem Stil verkaufen wollte. Außerdem wurde aus Holland Salat, Tomaten und weiteres Gemüse importiert. Die Ware kam damals noch per Bahn auf dem Güterbahnhof Gereon (heute Mediapark) an. Die Familie besaß mehrere Fuhrwerke und zwölf Pferde, die in einem Stall an der Martinstraße standen.

1917 schaffte Vater Rosenbaum den ersten Lkw an. Rosenbaum: "Der Wagen fuhr zwölf Kilometer in der Stunde und hatte Eisenbereifung." Unter den Markthallenkollegen gehörten die Rosenbaums damit zu den Fortschrittlichen.

Ähnlich wie sein Vater hatte auch Helmut Rosenbaum keine freie Berufswahl. Mit 18 Jahren musste er mit ins Geschäft einsteigen. "Ich empfand das aber nicht als Last, sondern als Chance."

Ende der fünfziger Jahre orderten die Rosenbaums (inzwischen in der neuen Markthalle an der Bonner Straße ansässig) die ersten Südfrüchte und damals noch unbekannte Gemüsesorten wie Paprika und Eisbergsalat. Von fünf Kisten mit Paprika mussten sie vier wegwerfen, "weil die Frauen nicht wussten, wie sie sie zubereiten sollten". Die ersten 20 Kisten Eisbergsalat landeten ganz auf dem Müll. "Heute verkaufen wir mehr Eisberg- als Kopfsalat", sagt Rosenbaum.

Mit der Zeit wandelte sich die Firma zu einem modernen und großen Fruchtlogistiker in Köln mit dem heutigen Standort Am Eifeltor sowie der in 2007 erbauten Niederlassung in Melle und der 2014 fertig gestellten Niederlassung in Emstek. Mit der Eröffnung der Niederlassung Emstek fand der klassische Betrieb in Melle leider sein Ende. Die Reiferei wird dort jedoch weiter betrieben. In 2012 expandierte das Unternehmen nach Belgien und betreibt dort eine Logistikdrehscheibe mit Fokus auf den französischen Lebensmitteleinzelhandel. Die eigene Reiferei, welche mittlerweile an vier Standorten in Deutschland vertreten ist zählt zu den Leistungsstärksten Reifereien Europas, die noch in privater Hand sind.

Die Qualität der Lebensmittel steht dabei im Fokus unseres Handelns. Dieser Fokus und die damit einhergehende Konzentration auf unsere Kernkompetenz ermöglicht uns eine effektive, effiziente und vor allem schnelle Logistik.